Catch a Car hinter den Kulissen

By Irene, Produktmanagerin Catch a Car | 22.01.2015

Wir begleiten Francisco an seinem Arbeitsplatz.

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Um mir einen Blick dahinter zu verschaffen, habe ich mich um 8h am Bahnhof SBB mit Francisco Lopez verabredet. Auch früh morgens begrüsst er mich mit von ihm gewohnter Fröhlichkeit. «So, was hast du denn nun genau vor?»
Ich schildere ihm, dass ich ihn während dem Morgen begleiten möchte. Für unsere Members wäre es doch interessant zu wissen, was hinter Catch a Car steckt, teile ich ihm mit. «Tip Top, das mache ich gerne. Kann ich auch einbringen, was ich unseren Members gerne mitteilen möchte? » Klar, kann er das. Dazu kommen wir später. «Los geht’s!»

Francisco ist im Gundeli aufgewachsen. Er kennt die Stadt Basel wie seine Hosentasche. Bei Nennung einer Strasse kennt er deren Lage sowie deren Beschilderung. «In der Stadt Basel ist das mit den Einbahnen und den Parkplätzen so eine Sache. Besser, man kennt sich aus», meint er.
Vor Catch a Car hat er vier Jahre bei der Mobility Genossenschaft gearbeitet. Er war im Gebiet Basel Stadt für den Unterhalt von Mobility-Fahrzeugen zuständig. Bis im Juni 2014 das Angebot zum Wechsel zur «neuen Flotte» kam. Damals war alles noch streng vertraulich. «Für mich war der Wechsel zur Tochtergesellschaft eine tolle Chance zu mehr Verantwortung und zu einer neuen Herausforderung. So bin ich nun seit dem 25. August für die Fahrzeugbetreuung der Catch-Cars zuständig.» Francisco ist Mitglied eines zweiköpfigen Teams. Sie haben sich die Wartung der 100 Fahrzeuge aufgeteilt. Francisco betreut die Nummern 50 bis 100.

Sein Tag fängt zwischen 7 und 8h morgens an. «Es gefällt mir, dass ich meine Arbeitszeit flexibel gestalten darf. Pro Tag mache ich sechs bis acht Catch-Cars. Dazu kommen noch kurzfristige Vorfälle.» Damit meint er, dass er sechs bis acht Fahrzeuge pro Tag reinigt, kontrolliert und auftankt. Aber schön der Reihe nach:
Francisco nimmt sich bei Feierabend jeweils eine halbe Stunde Zeit, den nächsten Tag zu planen. Er schaut ins System, das er über ein Tablet bedient. Dieses zeigt Francisco an, welche Fahrzeuge als nächstes dran sind. Die Catch-Cars werden im Zweiwochen Rhythmus gewartet.
So fährt er jeweils am Morgen los und macht sich an das erste Fahrzeug. Heute ist das Catch-Car Nummer 74. Wir fahren als erstes in die Waschstrasse.

Danach machen wir uns auf den Weg zur Catch a Car-Garage. Diese befindet sich im Gundeli. Catch a Car hat sich dort zusammen mit Mobility eingemietet. Die Garage bietet Platz für zwei Fahrzeuge innen und weitere Fahrzeuge aussen. Als wir vor neun Uhr dort eintreffen, herrscht bereits reger Betrieb. Mehrere Mobility-Fahrzeuge und auch Franciscos Kollege sind fleissig am Staubsaugen, Fensterputzen, Vignetten an- und abkleben und Scheibenwasser nachfüllen.

«Die Garage ist unser Treffpunkt. Hier essen wir auch alle zusammen zu Mittag. Das ist toll, ich habe zwischendurch immer wieder Gesellschaft. Zudem können wir uns so besser gegenseitig unterstützen. Wir bringen einander zu Catch-Cars, die in der Stadt verteilt sind. Das spart uns viel Zeit.»
Während er erzählt, reinigt er in schnellen und festen Handgriffen den Catch-Car 74. Ob ich ihm helfen kann, frage ich. «Nein, das lass lieber. Die Reihenfolge muss stimmen. Zudem möchte ich, dass es richtig gemacht ist. Schliesslich bin ich persönlich für die Fahrzeuge 50 bis 100 zuständig. Reklamationen zur Sauberkeit habe ich keine und will ich auch keine. Wir finden die Catch-Cars meistens in sehr gutem Zustand vor. Manchmal bleiben Abfälle liegen. Schön ist das nicht gerade. Schliesslich muss ich alles wieder zusammensammeln und entsorgen. Wir möchten ja, dass unsere Members saubere Fahrzeuge vorfinden. Besonders das Rauchen im Catch-Car ärgert mich. Zumal dies ja verboten ist.»

Francisco hat sich auch schon eine Strasse ausgesucht, wo er den Catch-Car nach dem Tanken platzieren möchte. «Ich finde immer einen Parkplatz», fügt er mit einem Schmunzeln an.

Als nächstes fahren wir zum Catch-Car 65. «Das Fahrzeug hat einen Batterie-Alarm ausgelöst. Es bleibt nun so lange gesperrt, bis ich es wieder freigebe. Das passiert meistens, wenn ein Member das Licht nicht ausgeschalten hat. Ich wünschte mir, unsere Members würden dies besser beachten!»

Francisco nimmt sich noch ein weiteres Fahrzeug vor, bis er mich mittags wieder an den Bahnhof bringt. Waschen, reinigen, tanken, platzieren… «Wenn jetzt nicht ein dringender Vorfall reinkommt, mache ich eine Stunde Mittagspause. Ich habe nun Hunger. Und etwas Aufwärmen wäre auch nicht schlecht.»

 

 

 

 

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Commentaires

Pascal

01.02.2015 09:52
Toller Artikel.