Zeit im Studium effizient nutzen

By #beindependent | 16.03.2015

Wir haben für Studentinnen und Studenten einige Tipps herausgesucht, wie das Einteilen der verfügbaren Zeit leichter geht.

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Das Einteilen der Zeit ist das Gerüst des Lernens. Bevor man sich die Zeit einteilt, muss man aber erst einmal herausfinden, wie viel Zeit einem zur Verfügung steht. Wichtig ist hierbei, nicht nur die Verpflichtungen (Uni, Job, Haushalt etc.) aufzulisten, sondern auch Pausenzeiten, Freizeit, Fahrtwege und Einkaufen einzuplanen.

Ziel der Zeitplanung ist es, Struktur in den Arbeitsalltag zu bringen. Das bedeutet Einteilungen in Bereiche Wichtiges und Unwichtiges sowie Lernen, Freizeit und Haushalt vorzunehmen. Eine bewusste Planung soll die Routine ersetzen.

Das Zeitmanagement erfordert jedoch individuelle Pläne. So kann das Semester, das Jahr, das Studium aber auch der Monat, die Woche und der Tag geplant werden. Am effektivsten ist die Kombination aus Langzeitplanung, Kurzzeitplanung und Tagesplanung.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Zeitplanung ist, dass man ausreichend über die anstehenden Aufgaben informiert ist. Erst dann können notwendige Prioritäten gesetzt und die Zeit geplant werden.

Das sind die wichtigsten acht Punkte zur effektiven Nutzung von Zeit:

1.   
Die Zeit nicht mit Herumliegen verschwenden
Instinktiv legen sich viele nach einer langen Unterrichtseinheit erst einmal hin, bis der neue Kurs beginnt. Dieser Fehler sollte vermieden werden.

2.    Feste Lernzeiträume zu jedem Kurs einplanen
Jeden Tag feste Lernzeiten einplanen und das Restliche darum herum organisieren. Intensives Lernen sollte vermieden werden. Leicht geht es mit einem Lernplan, so kann jeden Tag ein wenig gelernt werden, ohne dass es viel erscheint. Die Zeitdauer oder die Häufigkeit des Lernens ist unwichtig, solange der Stoff verstanden wird. 

3.    Sich ein neues Hobby suchen
Viele glauben, dass eine weitere Aktivität den Alltag bloss noch hektischer macht. Ein Hobby jedoch zwingt einen, die Zeit bewusster zu erleben.

4.    Chatten und Social Networking vermeiden
Diese süchtig machenden Beschäftigungen sollten links liegen gelassen werden, solange man mit Lernen beschäftigt ist. 

5.    Einen Terminkalender benutzen
Das Studentenleben wird gleich viel organisierter, wenn alles, was man zu tun hat, aufgeschrieben und geplant wird. 

6.    Sich nicht stressen lassen
Anstatt den ganzen Tag damit zu verbringen, darüber nachzudenken, wie gestresst man ist, die Arbeit einfach anpacken. Daraus ergibt sich gleichzeitig mehr Freizeit.

7.    Herausfinden wie man am besten lernen und arbeiten kann, um die Zeit so effektiv wie möglich zu nutzen
Musik und Geräusche können sowohl sehr hilfreich als auch störend beim Lernen sein. Sich mit Lernpartnern zusammenzutun könnte hier Abhilfe schaffen.  

8.    Nicht zu viel feiern gehen
Ausreichend zu schlafen hilft dabei, tagsüber nicht zu müde zu sein.

Als zusätzliche Lektüre empfehlen wir diesen Artikel über das Aufschieben von Arbeiten mit zehn Tipps zum Anfangen: www.zeit.de/campus/2012/04/prokrastination-tipps


 

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