Work Smart bei den SBB

By #beindependent | 1.09.2015

Moderne Arbeitsformen werden bei der SBB grossgeschrieben und den Mitarbeitenden zugänglich gemacht.

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Flexible, ortsunabhängige Arbeitsformen sind in vielerlei Hinsicht eine win-win-Situation: sie steigern Motivation und Produktivität der Mitarbeitenden, haben einen positiven Effekt auf die CO2-Emissionen und integrieren durch neue Arbeitsmodelle weitere Personengruppen in den Arbeitsmarkt, was das Rekrutierungspotential für die Unternehmen vergrössert - viele gute Gründe, weshalb sich flexibles Arbeiten auszahlt, so «Work Smart».
Viele Studien zeigen aber, dass für die Mehrheit der Arbeitnehmenden in der Schweiz flexibles Arbeiten noch nicht gelebter Alltag ist.
Die «Work Smart Initiative» soll die Schweizer Wirtschaft bei dieser Transformation begleiten und Unternehmen sowie Institutionen bei der Umsetzung von flexiblen Arbeitsformen besser unterstützen. «Work Smart» wird von grossen Schweizer Arbeitgebern getragen und von einem breit gefächerten Patronat unterstützt.

Folgende Ziele verfolgt die «Work Smart Initiative»:

  • Motivierende Rahmenbedingungen schaffen: Das Engagement und die Motivation der Mitarbeitenden soll durch eine selbstständige Arbeitsgestaltung gesteigert werden.
  • Den Arbeitsmarkt besser erschliessen: Arbeitgeber sollen an Attraktivität gewinnen und weitere Personengruppen in den Arbeitsmarkt integrieren. Insbesondere soll dadurch die Vereinbarkeit von Beruf und anderen Lebensbereichen gewährleistet werden.
  • Ressourcen und Infrastrukturen smarter nutzen: Energie, Gebäude und Verkehrsinfrastrukturen sollen smarter genutzt werden und eine gleichmässigere Tagesauslastung darstellen.

Um diese Ziele zu erreichen, ergreift «Work Smart» verschiedene Massnahmen: Sie ist Herausgeberin der Charta zur Gestaltung von flexiblem und ortsunabhängigem Arbeiten, sie hilft ihren Partnern bei der Umsetzung von Pilotprojekten und Studien und organisiert die «Work Smart Week».
Unser Projektpartner SBB hat die «Work Smart Week» zusammen mit Microsoft, der Post, Swisscom, Witzig The Office Company und der Mobiliar unterstützt. Diese fand dieses Jahr das erste Mal statt und ersetzt den «Home Office Day», der früher jährlich durchgeführt wurde.
In diesem Rahmen wird aufgezeigt, was flexibel und mobil arbeiten heute bedeutet. In Zukunft sieht es demnach so aus, dass man arbeitet, wo und wann es am besten geht. Dies bedingt natürlich, dass die Art des Jobs und das Arbeitsverhältnis es zulassen. Während der «Work Smart Week» konnten Interessierte schweizweit mehr als 50 Co-Working-Angebote kostenlos testen. Im Blog-Artikel Work Smart: Mein Büro bin ich zeigt SBB-Mitarbeiter Heiko Meier in einem Selbstversuch verschiedene «Work Smart-Optionen» auf, die in den Zügen und Räumlichkeiten der SBB genutzt werden können.   

Zum Beispiel den Zugriff auf kostenloses WiFi, das bis Ende 2015 an mehr als 80 Bahnhöfen in der Schweiz der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Eine weitere Option zeigt sich im Businesspoint, im Bahnhof Bern oder Genf. Dort können Büroräume von 4 bis 40 Personen spontan gemietet werden. Im Preis inbegriffen sind dabei WLAN-Zugang, Beamer oder TV, Flipchart oder White Board sowie Getränke und Früchte. Wegen des begrenzten Platzangebots wird jedoch eine Reservation empfohlen. Zudem sind mittlerweile sämtliche Fernverkehrszüge der SBB mit sogenannten Repeatern für optimalen Mobilfunkempfang ausgestattet.

Natürlich für Meetings, wo seine physische Präsenz erforderlich ist, fährt Heiko ins Büro. Ansonsten meint er, kann überall wo er ist, auch sein Büro sein. Das Büro bin ich, meint er. Und fügt an, dass dies glücklicherweise von seinen Vorgesetzten auch so gesehen wird.

 

 

 

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