«Die weissen VW Up!s sind mir schon richtig ans Herz gewachsen.»

By beindependent | 23.09.2014

Vor vier Wochen wurde Catch a Car in Basel lanciert. Für manche ist das stationsungebundene Carsharing jetzt schon nur noch schwer aus dem Alltag wegzudenken, wie dieses Testimonial von Luzia Wigger Stein verdeutlicht.

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Die weissen VW Up!s sind mir schon richtig ans Herz gewachsen. Die Idee, ein Auto dann zur Verfügung zu haben, wenn ich eins brauche – selbst wenn ich das vor fünf Minuten noch nicht gewusst habe –, wird mir absolut gerecht.

Beispiele gefällig?

Meiner Freundin geht’s nicht gut? Sie braucht einen Blumenstrauss zur Aufmunterung, Strauss gekauft, realisiert, dass er auf dem Velo zerzaust werden wird: Catch-Car geortet, gefahren, vor ihrem Haus stehen gelassen – gaaaaaanz lange mit meiner Freundin Tee getrunken und geplaudert.

Besuch bei meiner Schwester? Kuchen gebacken, schön verziert, realisiert, dass er sich besser halten wird, wenn er nicht in die Velotasche muss: Catch-Car geortet, gefahren, an der Meret Oppenheim-Strasse in die vorgesehenen Parkplätze gestellt, mit der SBB in die Ostschweiz gefahren.

Bei der Geburtstagsparty wird’s später? Ein Gast, der sich plötzlich meldet, er müsse in neun Minuten auf den Zug, sonst habe er keine Verbindung mehr bis nach Hause: Catch-Car geortet, gefahren, Gast glücklich (aber pressant) am Bahnhof aussteigen lassen und zurück zu den anderen Gästen gefahren. Diese Fahrt machte besonders viel Spass, weil es sintflutartig geregnet hat…

Gast muss frühmorgens zum Flughafen? Für die Fahrt zum Flughafen nicht wie sonst ein Mobility-Auto reserviert, sondern ….ihr wisst schon.

Meine Fahrten haben bis anhin zwischen CHF 0.60 und 14.50 gekostet. Ich benutze durchschnittlich jeden zweiten Tag einen Catch-Car. Das Handling und die Verfügbarkeit sind 1A. Ich musste bis jetzt noch nie weiter als 300 Meter bis zum nächsten Fahrzeug gehen.

Konkurrenz zu Mobility, zum Velo oder zum ÖV? Nein, eine logische Ergänzung! Ich benutze nach wie vor Mobility, wenn ich längere Zeit ein Auto brauche, Lernfahrten mit meinem Sohn absolviere, einen Transport organisieren oder mehr als zwei Personen fahren muss. Das Velo ist und bleibt mein Hauptverkehrsmittel und den ÖV zu konkurrenzieren schafft selbst Catch a Car nicht.

Mein Tipp: Einfach ausprobieren und schauen ob’s passt. 

 

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Comments

Leolo

23.09.2014 19:08
Bin bis jetzt fünf, sechs Mal mit einem Catchcar gefahren und es geht mir ähnlich wie Luzia: Jedesmal wenn ich einen irgendwo stehen oder fahren sehe, habe ich das Gefühl: Hey, da ist ja mein Auto! :-) Ich finde das Konzept genial. Super wäre, wenn die Catchcar-Zone bald auf Basels "Spreckgürtel" ausgedehnt würde.