Catch a Car hinter den Kulissen mit Fahrzeugbetreuer Manuel

By #beindependent | 28.04.2015

«Von Anfang an bei diesem neuen Carsharing-Angebot dabei zu sein und eigene Ideen einzubringen, hat mich zur Zusage bei Catch a Car bewogen».

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Mit einem gelassenen Lächeln nimmt mich Manuel in Empfang. Ich habe mich angemeldet, ihm einen halben Tag über die Schultern zu schauen. Für die Serie «Catch a Car hinter den Kulissen» möchte ich einen Bericht über ihn verfassen. Das hatte ich bereits im Januar mit seinem Teamkollegen Francisco gemacht.

Manuel war vor Catch a Car Servicetechniker bei der Mobility Genossenschaft und zuständig für Fahrzeuge in der Stadt Basel. Vor einem Jahr wurde ihm die Möglichkeit geboten, Fahrzeugbetreuer für Catch a Car zu werden. «Damals war noch alles rund um das Pilotprojekt streng geheim. Dass ein komplett neues Carsharing Modell aufgebaut wird, hat mich gereizt. Für mich war der Wechsel zu Catch a Car die Gelegenheit zu mehr Verantwortung und Abwechslung. Besonders die Erweiterungen der Catch-Car-Zone bringen natürlich stetige Veränderungen mit sich. Von Anfang an dabei zu sein und eigene Ideen einbringen zu können, waren schlussendlich meine Hauptbeweggründe der Zusage».

Vor Mobility war er bei einer klassischen Autovermietung tätig, daher kenne er sich gut in dieser Branche aus, meint er. Die Arbeit mit den Catch-Cars sei jedoch abwechslungsreicher und spannender, erzählt er mir, während wir von einem Catch-Car zum nächsten fahren.

«Jeden Tag entdecke ich neue Seiten der Stadt, obschon ich nun seit Jahren in Basel arbeite. Besonders gut gefällt mir die Flexibilität, die ich bei Catch a Car habe. Morgens erhalte ich per E-Mail die dringenden Vorfälle von meinem Vorgesetzten. Oftmals handelt es sich um Batteriealarme, die ausgelöst werden, wenn ein Member das Licht nach seiner Fahrt nicht ausschaltet. Aus unserer Sicht ein unnötiger Aufwand». Oder ein Member ruft im 24-Dienstleistungscenter an und berichtet, dass er das Fahrzeug nicht schliessen kann. Wenn sich während dem telefonischen Support keine Lösung zeigt, wird das Fahrzeug gesperrt, bis er es wieder freigebe, meint er.

«In fast allen Fällen komme ich zum Fahrzeug und kann dieses einwandfrei öffnen und schliessen. Dies kann verschiedene Gründe haben. Oftmals wurde der Schlüssel nicht korrekt zurück in die Halterung gesteckt. Oder der Member hat die Member-Karte zu früh und mehrmals an den Checkpoint gehalten und so wurde das System irritiert. In diesen Fällen schalte ich den Catch-Car frei, damit er wieder von anderen Members gebucht werden kann.
Es kommt auch vor, dass wir falsch parkierte Fahrzeuge umplatzieren müssen.
Dazwischen betreue ich die Catch-Cars die laut dem System an der Reihe mit Reinigen, Tanken und Warten sind».

Während wir zusammen unterwegs sind, laufen diese Arbeiten routinemässig ganz nebenbei vor sich her. Catch-Car reservieren, holen, waschen, staubsaugen, Scheibenwasser auffüllen und tanken. Das Ganze wiederholt sich einige Male. All das geht mit einer Gelassenheit voran, wie wir es von unserem Manuel kennen.

Auf die Frage was ihm denn an seinem Job bei Catch a Car am besten gefällt muss er nicht lange überlegen: die grosse Flexibilität der Arbeitseinteilung und das tolle Teamwork im Zweier-Team. Mit Francisco zu arbeiten mache Spass. Sie können sich gegenseitig unterstützen und seien so effizienter. Beispielsweise koordinieren sie ihre Wege und kombinieren Fahrten so gut es geht. Das macht sie viel schneller, meint er und habe den schönen Nebeneffekt, dass sie sich über Erfahrungen austauschen können.

«Ebenfalls gefällt mir, dass wir immer mal mit unseren Members in Kontakt sind. Bereits einige Male konnte ich mit Informationen über das Carsharing-Angebot oder mit konkreter Hilfe beim Reservationsablauf zur Seite stehen. Es kommt vor, dass Passanten stehen bleiben und mich etwas zu Catch a Car fragen, wenn sie mich am Fahrzeug sehen».

«Schwierig finde ich den Umgang mit dem Wetter. Das schlimmste ist extreme Kälte und extreme Hitze. Eigentlich würde ich im Sommer gerne kurze Hosen tragen, aber das geht nicht. Vielleicht sollte ich dies in Hinsicht auf den Sommer nochmals bei meinem Vorgesetzten beantragen», fügt er schmunzelnd hinzu.

 

  

 

 

 

 

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