Zehn Länder, zehn Gipfel, ein Pionier

By beindependent | 7.10.2014

In zehn Ländern den jeweils höchsten Gipfel erklimmen? Ja, das klingt nach einer Aufgabe für einen Pionier. Mammut-CEO Rolf Schmid stellt sich dieser Herausforderung und teilt seine Erlebnisse auf spektakuläre Art mit der Welt.

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Rolf Schmid hat sich vorgenommen, auf zehn Berge zu klettern – die höchsten Gipfel in den zehn wichtigsten Märkten für sein Unternehmen. 90 Prozent dieses Unterfangens hat der CEO der Mammut Sports Group bereits vervollständigt: Die Dufourspitze (Schweiz), der Grossglockner (Österreich), die Zugspitze (Deutschland), der Gran Paradiso (Italien), der Ben Nevis (Grossbritannien), der Galdhopiggen (Norwegen), der Mont Blanc (Frankreich) und der Fuji (Japan) tragen bereits ein Häkchen auf der Liste. Einzig der Mount Hallasan in Korea wartet noch darauf, im Herbst 2014 bezwungen zu werden.

Bergsteigen bedeutet für Rolf Schmid weit mehr als ein Hobby. Wenn der passionierte Outdoor-Sportler über seine Leidenschaft erzählt, weckt er vermutlich auch im überzeugtesten Couch-Potato die Begeisterung für diese einzigartige Freiheit, die man mit dem Erklimmen eines Gipfels verbunden ist. Dieses Gefühl möchte er mit einer breiten Öffentlichkeit teilen. Zu diesem Zweck hat Mammut das #project360 gestartet. Dieses gibt ausgewählte Touren so lebensecht wie nur möglich im Internet wieder: In 360-Grad-Aufnahmen werden die einzelnen Schritte für jeden erlebbar. Ein Team um die beiden Profi-Alpinisten Dani Arnold und Stephan Siegrist hat als erstes Beispiel die Heckmaier-Route auf die Eiger Nordwand dokumentiert. Welche Tour als nächstes zum virtuellen Mitklettern angeboten wird, wissen wir nicht. Es könnte aber durchaus Rolf Schmids kürzliche Besteigung des Mont Blanc sein, bei der er selbst das Equipment für die spektakulären Aufnahmen auf dem Rücken trug. Dabei handelt es sich um einen speziell entwickelten Rucksack mit sechs in einem Würfel angeordneten Kameras. Da die Bilder noch nicht auf #project360 verfügbar sind und auch die Fotos hier auf der Seite das Erlebnis nur annäherungsweise wiedergeben können, haben wir für euch den bestmöglichen Ersatz arrangiert: einen exklusiven Bericht direkt aus der Feder (oder vermutlich eher der Tastatur) Rolf Schmids.

 

Ich führe das Bergsport-Unternehmen Mammut schon bald zwei Jahrzehnte und habe im Laufe der vielen Jahre eine grosse Liebe zu den Bergen und zum Bergsport entwickelt. Die Berge und die Natur lassen mich zur Ruhe kommen und den hektischen Arbeitsalltag vorübergehend vergessen. Es ist die beste Möglichkeit, neue Energien aufzutanken, reine Bergluft einzuatmen und ein paar Gänge runterzuschalten. Für mich ist es Erholung pur.

In der Funktion des Geschäftsführers von Mammut bewegen mich allerdings noch andere Gründe, in die Berge zu gehen. Es ist unser tägliches Business und ich komme in direkten Kontakt mit unseren Produkten ebenso wie mit Touren und Tourenleitern unserer Mammut Alpine School. Wann immer möglich gehe ich in Begleitung von Kunden, Journalisten, Mitarbeitern, aber auch sehr gerne zusammen mit unseren gesponserten Athleten wie Stephan Siegrist oder Dani Arnold auf ganz besondere Touren. In diesen Fällen kann ich Hobby und Geschäft verbinden und nutze die Zeit doppelt oder dreifach :-) Ich arbeite, ich pflege Kontakt mit Partnern und ich erhole mich. Wo sonst kann man so produktiv sein?

Die Mont Blanc Tour hat mich schon lange gereizt und erst dieses Jahr ist es mir gelungen, Pläne für diese Bergtour zu machen. Um sicher zu gehen, dass es auch wettermässig klappt, habe ich schon zu Beginn des Jahres zwei Wochenenden dafür reserviert und tatsächlich mussten wir auf das zweite ausweichen. Ausserdem haben wir unser neues 360°-Rundumsicht-Projekt. Das ist eine absolute Innovation und ich wollte unbedingt Teil davon sein und die Spezialkamera zumindest auf einer Tour mittragen.

Mit grosser Vorfreude bin ich am 5. September nach Chamonix gefahren (wie schon die Woche zuvor), habe nochmals im Hotel übernachtet und habe mich dann am Freitag, 5. September, zusammen mit Bergführer Pascal und einer kleinen Gruppe auf den Weg gemacht. Dieses Mal hatte ich wie gesagt die schwere Ausrüstung dabei. (Unser neues Projekt 360° Rundumsicht basiert auf sechs Kameras, die in Bruchteilen von Sekunden Aufnahmen machen und speichern.)

Die Tour selbst war schön und einzigartig. Der Aufstieg gestaltete sich zu Beginn steil und steinig. Weiter oben ging es über Gletscher und Schneefelder. Wir hatten wunderbares Wetter mit viel Sonnenschein und es war ein Genuss und eine grosse Freude auf den Gipfel zu steigen. Der Abstieg war anspruchsvoll und die 2‘300 Höhenmeter gingen ganz schön in die Beine.  

Bergsteigen ist anstrengend, aber faszinierend und grenzenlos.

 

Herzlichen Dank, Rolf Schmid, wir freuen uns schon jetzt auf die 360-Grad-Bilder.

 

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