Sharing Economy Schweiz. Teilen ist das neue Kaufen.

By #beindependent | 27.01.2015

Vom Teilen profitieren alle - trotz Wohlstand entdecken die Schweizer das Teilen.

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Teilen wird immer beliebter. Es ist zum einen einfacher und günstiger, Dinge zu Nutzen, diese aber nicht besitzen zu müssen. Zum anderen ist es geselliger und kann Beziehungen stärken sowie neue Kontaktmöglichkeiten eröffnen. In diesem Bezug spielt das Smartphone eine wichtige Rolle. Die Möglichkeiten der neuen Kommunikation haben der Sharing Economy einen regelrechten Aufschwung verliehen.
Die Idee des Sharings zu leben geht selbstverständlich über das Teilen von Informationen in den sozialen Medien hinaus. Der Begriff „Sharing“ aus dem Englischen bedeutet Teilen im Sinne einer gemeinschaftlichen Nutzung von Dingen.
In der Schweiz geht es beim Thema Sharing eher um den Wunsch nach sozialen Kontakten und um Lebensstil. So hat sich gezeigt, dass Schweizer eher Teilen und Tauschen, weil es gut für die Umwelt ist und weil es mehr Spass macht, Dinge gemeinsam statt alleine zu tun. Beispielsweise fühlt man sich gut, beim Car-Sharing mitzumachen, auch wenn man sich ein eigenes Auto leisten könnte. Bei anderen Nationen ist das Motiv zu Teilen eher in finanziellen oder wirtschaftlichen Gründen zu suchen. Dies zeigt eine Studie des Gottlieb-Duttweiler-Instituts (GDI). Es wurden rund 1‘110 Personen in der Schweiz und in Deutschland befragt. Per Onlinefragebogen haben die Probanden preisgegeben, was sie bereit sind zu teilen und was nicht. Des weiteren sollten die Gründe dafür angegeben werden. Die Studie zeigt jedoch auch, dass nicht alle Güter gleich gerne geteilt werden. Dinge mit einem höheren materiellen oder immateriellen Wert werden nur mit nahestehenden Personen geteilt. Auch teilen Frauen öfter als Männer und Deutsche öfter als Schweizer.

Zudem ist es auch eine Frage der Generation. Nach dem Artikel „Nutzen statt besitzen“ ist Besitz für die Generation Y, im Gegensatz zu ihren Eltern, nicht mehr nur Status, sondern auch Last. Eigentum verpflichtet, behindert die Mobilität und schränkt die Freiheit ein. Diese Generation Y, die nach 1980 Geborenen wünscht sich mehr Zeit für sich anstatt mehr Besitz. 

Wir empfehlen euch die Studie wärmstens als Lektüre. Diese ist über das GDI zu beziehen. Es würde uns zudem interessieren, wie ihr Sharing im Alltag umsetzt. Welche Erfahrungen ihr gemacht habt und wo ihr Potential seht. Postet dies als Kommentar unter diesem Beitrag.

Wir freuen uns auf eure Feedbacks und verschenken für die ersten 5 Posts je eine Fahrtengutschrift von CHF 10! 

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