«Manchmal will ich einfach nur von A nach B!»

By beindependent | 21.10.2014

Catch a Car kommt nicht nur als Ersatz, sondern auch als sinnvolle Ergänzung zum eigenen Auto in Frage. Ein Member schildert seine Erfahrungen.

Beitrag teilen:

 

467 Aufrufe

 Michi Schwizer ist Basler, Netzwerkspezialist WAN, Diplomarbeitschreiber, bekennender VW-Fan und seit Kurzem auch Catch a Car-Member. Für uns hat er seine Beweggründe und bisherigen Erfahrungen zusammengefasst – deswegen lassen wir ihn ohne grosse Umschweife selbst zu Wort kommen.

Als eingefleischter VW-Fan fällt mir natürlich auf, wenn ein neuer Fahrzeugtyp vermehrt im Strassenverkehr zu sehen ist. Das geht vermutlich allen Autofans so. Äusserst auffällig waren Ende August die Catch-Cars, welche sich von heute auf morgen in der ganzen Stadt ausbreiteten. Bald hat mich die Neugierde gepackt und ich musste eines dieser Fahrzeuge mit dem blinkenden, grünen Licht hinter der Windschutzscheibe aus der Nähe betrachten.

In der Presse habe ich anschliessend vermehrt über das neue Carsharing-Angebot gelesen und mir ein genaueres Bild davon gemacht. Wie es der Zufall wollte, bin ich Ende September am Catch a Car-Stand im Bahnhof SBB vorbeigekommen, wo ich die Mitarbeiter vor Ort mit Fragen löchern konnte. Obwohl ich selber drei VWs besitze, zögerte ich nicht und habe mich spontan direkt vor Ort als Member registriert.

Wozu ich noch mehr Autos brauche? Davon kann man(n) ja nie genug haben! Jedenfalls ist das Problem an den Fahrzeugen generell ja, dass sie nur dort stehen, wo man sie zuletzt abgestellt hat. Klar, bei meinen eigenen Autos ist das natürlich gut so. Aber manchmal will ich einfach nur von A nach B und nicht wieder zurück nach A. Und gerade das ist der geniale Vorteil beim Carsharing-Angebot von Catch a Car.

Aus meiner Sicht scheint es zu funktionieren, denn wenn ich einen Catch-Car vor meiner Wohnung abstelle, steht er jeweils nicht lange dort. Und in einer anderen Gegend, wo ich oft einen Catch-Car buche, steht auch immer wieder einer bereit, wenn ich einen brauche.

Zurzeit schreibe ich an meiner Diplomarbeit und es dauert öfters bis in die Morgenstunden, bis ich nach Hause gehe. Von einem Trämmli ist zu dieser Uhrzeit schon lange nichts mehr zu sehen, also müsste ich nach Hause laufen oder ein Taxi nehmen. Da kommt mir Catch a Car ganz gelegen. In meinem Fall bedeutet das weniger als drei Franken für eine halbe Stunde mehr Schlaf. Das ist definitiv gut investiertes Geld!

Trotzdem mag ich meine eigenen Autos genauso wie bevor ich die Catch a Car-Member-Karte im Portemonnaie trug. Allerdings habe ich seit Ende September nicht drei, sondern zusätzliche 100 VWs in Basel zur Verfügung! 

 

Beitrag teilen:

 

467 Aufrufe

Kommentare