Herbstmesse Basel - Genuss mal sieben

By beindependent | 21.10.2014

Ab dem 25. Oktober geht es in Basel wieder einmal an der Herbstmesse rund. Wir haben uns für euch umgesehen: Was darf man auf keinen Fall verpassen?

Beitrag teilen:

 

593 Aufrufe

 

Für diejenigen unter euch, die beispielsweise zum aktuellen Wintersemester frisch nach Basel gezügelt sind, und für alle Nicht-Basler, die unseren Blog aus Interesse verfolgen, sei gleich zu Beginn auf eine Besonderheit der Herbstmesse hingewiesen: Der laut Wikipedia grösste Jahrmarkt zwischen Stuttgart und Mailand findet nicht wie in vielen anderen Städten üblich an einem zentralen Ort statt, sondern verteilt sich auf sieben Plätze in der gesamten Stadt. Also ist man während der Messe viel unterwegs. Spontan kurze Strecken innerhalb von Basel zurücklegen, ohne vor Ort die Parkuhr füttern zu müssen – da war doch was? Eben. Damit wir möglichst viele Baslerinnen und Basler über die Vorteile des ungebundenen Carsharings informieren und uns mit bestehenden Mitgliedern austauschen könne, werden wir selbst an der Basler Herbstwarenmesse mit einem Stand präsent sein

Um euch die Navigation während der Messe ein wenig zu erleichtern, haben wir einen kleinen Überblick über die verschiedenen Standorte zusammengestellt. Dieser erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und wir entschuldigen uns schon im Voraus bei den Attraktionen und Ständen, welche hier nicht genannt werden. (Eine offizielle Broschüre könnt ihr hier herunterladen.)

Ob man einen Standort als den zentralen bezeichnen kann, darüber gehen die Meinungen auseinander. Doch alleine des Namens wegen beginnen wir unseren virtuellen Rundgang am Messeplatz. Dieser wird zumindest rein optisch dominiert vom Swiss Tower, der sich mit dem Messeturm um die Wette in den Basler Himmel streckt und alle Abenteuerlustigen in einen freien Fall aus 80 Metern Höhe schickt. In Wirklichkeit steht am Messeplatz aber nicht ein Fahrgeschäft im Mittelpunkt, sondern die Fressmeile. Von süss bis herzhaft, von heimisch bis exotisch gibt es hier alles, was das Herz begehrt. Kleiner Tipp: Auf die Frage «Direkt auf die Bahn oder vorher noch was essen?» gibt es nur eine richtige Antwort.

Ganz in der Nähe, in Messehalle 3, lautet das Motto «Back to the 80ies». Hully Gully, Autoscooter, die kleinen Flugzeuge für Kinder, die gefühlt nie zweimal unter dem gleichen Namen auftauchen (hier und heuer: Télécombat): Wer während seiner Schulzeit Platten von den Bangles im Schrank hatte, ist hier genau richtig aufgehoben – oder kann seine Kinder mit der tieferen Bedeutung der Worte «Als ich in deinem Alter war ... » vertraut machen.

Nächster Stopp auf unserem Rundgang: Die Rosentalanlage. Hier ist vor allem für die kleinen etwas geboten, unter anderem Karussell, Trampolin und Sky Flyer, eine kleine Ausgabe des Freefall-Towers. Auch hier kommt das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Auf dem Kasernenareal ist Action angesagt. Der Euro Coaster ist eine Art hängende «Wilde Maus», Super Chaos und Maxximum sind sozusagen überdimensionierte Schaukeln, jede mit ihrem ganz eigenen Dreh, und Break Dance dürfte als absoluter Volksfest-Klassiker beinahe jedem ein Begriff sein. Wer sich nichts unter dem Namen vorstellen kann, sollte diese Bahn zwingend einmal fahren – ach was, zu einem echten Messebesuch gehört Break Dance einfach dazu.

Für den zweiten Teil unserer Führung überqueren wir den Rhein ins Grossbasel. Am Barfüsserplatz trifft man zwar nicht auf die grösste Auswahl an Fahrgeschäften (Karussell, Swing Up und Freestyle), dafür dürft ihr euch hier kulinarisch verwöhnen lassen und ihr erlebt vielleicht am intensivsten von allen Standorten, wie die Herbstmesse in Basel nicht als isoliertes Volksfest auf eine leidgeprüfte Wiese gepackt wird, sondern mit der Stadt verschmilzt.

Auch am Petersplatz gibt es jede Menge Leckereien, ebenso ein Kinderriesenrad, ein Kasper-Theater und eine Ponyreitanlage für die Kleinen. Besonders hervorzuheben ist der traditionelle Häfelimart, der vor allem bei Nostalgikern ganz hoch im Kurs steht.

Der Münsterplatz bleibt nicht nur bei unserem Rundgang die letzte Station – wir empfehlen auch euch, den Besuch auf der Messe hier abzuschliessen. Nicht wegen des Flying Swingers, nicht wegen des Schwanenkarussells, auch nicht wegen des breiten kulinarischen Angebots, sondern für die Fahrt mit dem Riesenrad. Basel von oben ist immer sehenswert, aber nach Einbruch der Dunkelheit steigt der damit verbundene Spassfaktor doch nochmal deutlich an.

Spass wünschen wir euch auf jeden Fall, jede Menge davon – und auch während der Messe allzeit gute Fahrt mit Catch a Car.

 

Beitrag teilen:

 

593 Aufrufe

Kommentare